Stillen, Schlafen und Beikost sind die ersten 
essenziellen Themen für Eltern – 
und eine gute Basis ist das Wichtigste.

Stillen

Für unsere Kinder ist Stillen intuitiv, wir Stillende müssen diese Fähigkeit aber sozial erlernen. Durch unsere gesellschaftliche Struktur – vor allem das Leben in Kleinfamilien – mangelt es uns heutzutage an Vorbildern dafür. So entstehen häufig Stillprobleme und -schwierigkeiten. Durch einen Vorbereitungskurs kann hier im Vorhinein schon vieles vermieden werden. 
Auch die Sorge um das eigene Kind macht vielen Eltern zu schaffen – beispielsweise die Frage: „Nimmt mein Baby genug zu?“.
Mythen rund um die Ernährung einer Stillenden, die Stilldauer, das mögliche Verwöhnen und viele weitere tun ihr Übriges dazu und bedingen häufig früheres Abstillen als eigentlich von Mutter und Kind gewünscht. 


  • Stillvorbereitung (mit oder ohne Partner möglich, als Einzelberatung oder Gruppenkurs) circa 2 Stunden inklusive Fragerunde
    • Basiswissen „Stillen“ (Brustentwicklung, Milchbildung, Stillzeichen, Stillpositionen etc.)
    • mögliche Schwierigkeiten und Umgang damit (Milchstau, Wunde Brustwarzen etc.)
    • Stillhilfsmittel (Pumpe, Brusthütchen, Stilleinlagen etc.)
  • Begleitung des Stillstarts (Einzelberatung oder Beratungspaket)
    • gemeinsames Ankommen
    • erstes Anlegen/richtiges Anlegen
    • verschiedene Stillpositionen
    • optimale Unterstützung der Milchbildung
    • gegebenenfalls Zufütterung und Methoden
    • im Rahmen des Wochenbett-Paketes kann ich auch den Gewichtsverlauf deines Babys dokumentieren
  • Behebung von Stillproblemen (Einzelberatung)
    • wunde Brustwarzen
    • Schmerzen jeglicher Form in der Brust
    • Milchstau
    • zu wenig/zu viel Milch
    • Unruhe/Zappeln an der Brust
    • kneifen/beißen
    • Saugverwirrung
    • Brustverweigerung („Stillstreik“)
  • Stillpausen (Einzelberatung)
    • freie Zeit für Mama
    • Arbeitsstart Mama
    • Start Fremdbetreuung Kind
  • Abstillen (Einzelberatung oder Stillfinale-Paket mit 3 Beratungen in deinem gewünschten Zeitraum)
    • bedürfnisorientiert
    • möglichst schönes Finale eurer Stillbeziehung für dich und dein Kind


Euer Thema ist nicht aufgeführt? Meldet euch trotzdem gerne bei mir. Sollte es meine fachliche Kompetenz überschreiten, helfe ich euch gerne ein:e Spezialist:in dafür zu finden.

Kindlicher Schlaf

„Der Schlaf ist ein seltsames Ding. Anders als die meisten anderen Dinge des Lebens lässt er sich nicht einfach machen, herstellen oder gar erzwingen. Von wegen: da klemme ich mich dahinter, bringe Leistung und all das – dadurch kommen wir dem Schlaf kein bisschen näher. Im Gegenteil: der Schlaf muss sich ergeben. Sobald Anspannung und Stress im Raum stehen, sind wir wach.“*

Herbert Renz-Polster


Schlafen kann man also NICHT lernen. Es ist das Gefühl von Sicherheit, welches vor allem dazu beiträgt, dass wir entspannen und einschlafen können. Das ist evolutionsbiologisch auch sinnvoll: Wo wir nicht sicher sind, könnte uns etwas passieren („Säbelzahntiger frisst uns“ – wenn man vom Steinzeit-Mensch ausgeht). Das Gehirn und System unserer Kinder steckt quasi noch in der Steinzeit. Erst durch Erfahrung lernen die Kinder: „Ah, an diesem Platz bin ich sicher, es gibt keine Säbelzahntiger“. Auch dabei sind Kinder wieder total individuell und unterscheiden sich darin, wie ausgeprägt ihr Sicherheitsbedürfnis ist und wie schnell sie verinnerlichen, dass ein Ort sicher ist. 


  • Vorbereitung (mit oder ohne Partner möglich, als Einzelberatung oder Gruppenkurs) circa 1,5 Stunden inklusive Fragerunde
    • Basiswissen „kindlicher Schlaf“ (Bedürfnisse, Schlafenszeiten, Rituale, Umgebung etc.)
    • Sicherheit – SIDS-Prävention (SIDS = plötzlicher Kindstod) 
    • mögliche Schwierigkeiten und Umgang damit (Schlafbegleitung durch eine andere Person/in der Fremdbetreuung, nächtliche Wachphasen etc.)
    • Mythenaufklärung
  • Sicherheitsaspekte (Einzelberatung)
    • Umgebung
    • Familienbett?
    • SIDS-Prävention 
  • Anpassung von Einschlaf- und/oder Durchschlafgewohnheiten (Einzelberatung oder Beratungspaket)
    • Kind auf andere Art und Weise in den Schlaf begleiten
    • Schlafassoziationen lösen
  • Veränderung der Schlafsituation (Einzelberatung oder Beratungspaket)
    • Umzug ins eigene Bett/eigene Zimmer
    • Schlafen woanders
    • Schlafbegleitung durch eine andere Person 
  • Veränderung von Schlafenszeiten (Einzelberatung oder Beratungspaket)
    • lange nächtliche Wachphasen
    • Veränderungen Tagschlafzeit
    • sehr frühes Erwachen, sehr spätes zu Bett gehen

Zur Veränderung von Zeiten ist es am besten vorab ein Schlafprotokoll über einen Zeitraum von ungefähr eine Woche zu erstellen (eine Vorlage dazu erhaltet ihr von mir per Email).

Euer Thema ist nicht aufgeführt? Meldet euch trotzdem gerne bei mir. Sollte es meine fachliche Kompetenz überschreiten, helfe ich euch gerne ein:e Spezialist:in dafür zu finden.

Beikost

Der Beikostbeginn ist ein weiterer großer Entwicklungsschritt für das gesamte Familiengefüge und ein weiterer Schritt in Richtung Selbständigkeit für die Babys.

Unsicherheiten im WIE, WANN und WAS, hindern Familien häufig daran, den für sich passenden Weg zu gehen. 

Vorweg: Mit dem Start der Beikost beginnt auch das natürliche Abstillen. Allerdings müssen dafür keine Milchmahlzeiten ersetzt werden. Diese können und sollen mindestens bis zum Ende des ersten Lebensjahres weiterhin nach Bedarf stattfinden und machen noch einen Großteil der Nährstoffzufuhr aus.

  • Vorbereitung (mit oder ohne Partner möglich, als Einzelberatung oder Gruppenkurs) circa 1,5 Stunden inklusive Fragerunde 
    • Basiswissen „Beikost“ (wann, wie und was)
    • Sicherheitsaspekte 
    • „Picky-Eater“ und Mythenaufklärung
  • Beikoststart (Einzelberatung oder Beratungspaket)
    • Wann und mit was?
    • Umgebung
    • Sicherheitsaspekte
    • Hier Pdf-download mit allen wichtigen Infos
  • Beikostform (Einzelberatung)
    • Brei
    • Baby Led Weaning (BLW)
    • Beikost nach Bedarf
    • Welche Form passt zu deiner Familie?
  • Sicherheitsaspekte (Einzelberatung) 
    • Lebensmittelauswahl
    • Gestaltung der Essenssituation
    • würgen/verschlucken?
  • Lebensmittelauswahl (Einzelberatung) 
    • Welche Lebensmittel sind geeignet und in welcher Form? Was passt zu uns als Familie?
    • Wie erhält mein Kind genug Nährstoffe? – Achtung: KEINE Ernährungsberatung!
    • Was sind ungeeignete Lebensmittel?
  • „Picky Eater“/Mein Kind ist zu wenig/zu einseitig (Einzelberatung oder Beratungspaket)


Euer Thema ist nicht aufgeführt? Meldet euch trotzdem gerne bei mir. Sollte es meine fachliche Kompetenz überschreiten, helfe ich euch gerne ein:e Spezialist:in dafür zu finden.